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BWÜ Schutz 2003 

In der Zeit von 11. bis 20. September führte das Jägerbataillon 38 - Junkerbataillon die Übung "Schutz 2003" in der Oststeiermark durch. Fast 1300 Soldaten rückten dazu in die Kasernen FEHRING und FELDBACH ein. Nach dem Einstellungsvorgang und dem Abschluss der Formierung erfolgte mit ca. 150 Fahrzeugen die Verlegung in die Verfügungsräume der Kompanien nach MORTANTSCH bei WEIZ, ST. JOHANN bei HARTBERG, FÜRSTENFELD und HOHENBRUGG. Als Schutzobjekte dienten Wasserkraftwerke, ein Flugplatz und eine Ölpumpstation.
Bei dieser kombinierten Ausbildungs- und Einsatzübung, die vom Militärkommandanten der Steiermark, Generalmajor Heinrich WINKELMAYER geleitet wurde, musste das Junkerbataillon unter seinem Kommandanten Oberstleutnant Reinhard PIEBER Aufgaben und Gefechtstechniken im Rahmen des Einsatzes für den Raumschutz durchführen. Dazu gehörte die Bewachung eines Schutzobjektes, Aufklärung, Patrouillen, stationärer und temporärer Kontrollpunkt mit Personen- und Fahrzeugkontrolle, Schutz von Transporten, Schutz von Räumen und Säubern.

Bei den zahlreichen herausfordernden Übungsaufgaben konnte das Junkerbataillon die Professionalität der steirischen Milizsoldaten unter Beweis stellen.
Das Bundesheer reagierte mit dieser Art von Übung auf die immer stärker werdende Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, die der Welt etwa am 11. September 2001 in den USA drastisch vor Augen geführt wurde.
 Einer der Höhepunkte dieser Übung war der Besuch des Kommandanten des Kommandos Landstreitkräfte Generalleutnant Edmund ENTACHER, der zu der "sorgfältigen Vorbereitung und der schwungvollen Durchführung der Übung" gratulierte.

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Olt KLEINRATH Andreas S1/S5